Ranken längere Texte besser?

Bestätigt Basierend auf 35,193 Datenpunkten

Was die Daten zeigen

Seiten mit 1.000–2.000 Wörtern bekommen die meisten Impressions. Die Spannweite liegt bei rund 41%. Lang schlägt kurz, aber nicht am längsten.

Fazit: Ziele auf 1.000–2.000 Wörter, wenn das Thema echte Tiefe braucht.

So lesen Sie dieses Diagramm

Jeder Balken zeigt die relativen Impressions pro Wortzahl-Cluster. Der höchste Balken liegt bei 1.000–2.000 Wörtern. Die Gesamt-Spannweite zwischen schwächstem und stärkstem Cluster liegt bei rund 41%.

Hintergrund

Viele Teams glauben, mehr Wörter bedeuten automatisch bessere Rankings. Andere halten lange Texte für „aufgebläht“ und setzen auf kurze Seiten. Die Daten aus Millionen Seitenaufrufen zeigen ein klares Muster. 1.000–2.000 Wörter gewinnen bei Impressions am häufigsten. Danach flacht der Effekt ab.

Nächste Schritte

  1. 1

    Top-Seiten nach Wortzahl clustern high

    Gruppiere Seiten in 0–500, 500–1.000, 1.000–2.000, 2.000+ Wörter und prüfe Impressions pro Cluster.

  2. 2

    10 Seiten unter 1.000 Wörtern erweitern high

    Füge 3–5 fehlende Unterthemen hinzu und baue klare H2/H3-Struktur ein.

  3. 3

    Struktur und Snippet-Fitness prüfen medium

    Setze ein Inhaltsverzeichnis, kurze Absätze und Listen. Optimiere 5–8 Fragen als H2.

  4. 4

    Ergebnis nach 28 Tagen messen medium

    Vergleiche Impressions, CTR und durchschnittliche Position vor/nach dem Update in der Search Console.

Best Practices

  1. 1

    Schreibe 1.000–2.000 Wörter pro Hauptseite

    Decke Definition, Schritte, Beispiele und Grenzen ab. Stoppe, wenn neue Abschnitte keinen neuen Nutzen bringen.

  2. 2

    Baue 8–14 klare Zwischenüberschriften (H2/H3) ein

    Nutze Fragen als Überschriften. Das hilft Nutzerführung und Featured Snippets.

  3. 3

    Erhöhe Informationsdichte: 3–5 konkrete Beispiele

    Zeige Zahlen, Screens, Templates oder Checklisten. Das macht Länge „verdient“ statt „lang“.

  4. 4

    Stärke interne Links: 5–10 passende Links

    Verlinke zu Tiefe-Artikeln und zu der wichtigsten Conversion-Seite. Nutze klare Ankertexte.

Häufige Fehler

  • Wörter aufblasen

    Mehr Text ohne neue Infos senkt oft Engagement und kann die CTR indirekt drücken.

  • Lange Texte ohne Struktur

    Ohne Inhaltsverzeichnis und klare H2/H3 verlieren Nutzer den Faden.

  • Ein Thema zu breit ziehen

    Zu viele Suchintents auf einer Seite verwässern Relevanz und Rankings.

Was funktioniert

  • + Mehr Abdeckung von Subthemen und Long-Tail-Queries
  • + Mehr Chancen auf passende interne Links
  • + Bessere Grundlage für Snippets durch klare Abschnitte

Was nicht funktioniert

  • - Mehr Aufwand für Pflege und Updates
  • - Höheres Risiko für Thin Sections und Fülltext
  • - Kann auf Mobile schlechter lesbar sein ohne starke Struktur

Expertentipp

Teste „Tiefe statt Länge“: Streiche 10% Fülltext und ergänze stattdessen 2 neue, harte Fakten. Miss dann Impressions und CTR pro Abschnitt über GSC-Query-Exporte.

Häufig gestellte Fragen

Heißt das, 2.000+ Wörter sind schlecht?
Nein. Der Vorteil wird nur kleiner. Geh über 2.000, wenn du neue, wichtige Punkte abdeckst.
Gilt das für jede Branche und jedes Keyword?
Nicht immer. Bei klaren „Know“-Fragen reicht oft weniger. Bei „How-to“ und Vergleichen brauchst du meist mehr.
Sind Impressions das Gleiche wie Rankings?
Nein. Impressions steigen meist mit besseren Rankings und mehr passenden Queries. Sie sind ein guter Frühindikator.
Was ist wichtiger: Wortzahl oder Qualität?
Qualität. Wortzahl ist oft nur ein Signal für Abdeckung. Gute Abdeckung schlägt reine Länge.
Wie finde ich die richtige Länge pro Seite?
Vergleiche Top-10-Ergebnisse und liste fehlende Unterthemen. Stoppe, wenn du alles Relevante abgedeckt hast.
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Methodik

Alle Daten stammen von echten Websites, die von SEOJuice erfasst werden. Wir verwenden den neuesten Snapshot pro Seite, sodass jede Seite einmal zählt. Wir filtern nach Seiten mit mindestens 10 Google Search Console Impressionen und gültigen Ranking-Positionen (1-100).

Die Daten werden wöchentlich aktualisiert. Korrelation bedeutet nicht Kausalität — diese Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge, keine garantierten Ergebnisse.

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