Helfen interne Links kurzen Seiten mehr?

Kommt darauf an Basierend auf 35,193 Datenpunkten

Was die Daten zeigen

Interne Links helfen nicht durchgängig kurzen Seiten stärker. Der Effekt ist je nach Seitenlänge gemischt und nicht stabil.

Fazit: Interne Links sind wichtig, aber kurze Seiten profitieren nicht automatisch mehr als lange.

So lesen Sie dieses Diagramm

Jede Gruppe zeigt ein Längensegment. Die Balken vergleichen relative Impressionen je nach interner Linkstärke. Wenn kurze Seiten nicht durchgehend höhere Balken haben, ist der Vorteil nicht stabil. Achte auf Ausreißer, nicht nur auf den Durchschnitt.

Hintergrund

Viele SEOs glauben, kurze Seiten bräuchten interne Links besonders stark. Die Idee: Weniger Text, also muss Link-Power den Rest ausgleichen. Unsere Analyse von Millionen Seiten zeigt ein gemischtes Bild. In manchen Längensegmenten steigt die relative Sichtbarkeit mit mehr internen Links. In anderen Segmenten ist der Effekt klein oder fehlt.

Nächste Schritte

  1. 1

    Orphan Pages finden high

    Crawle die Site und liste URLs ohne interne Inlinks auf.

  2. 2

    Linkquellen priorisieren high

    Wähle 20–50 starke Senderseiten nach Impressionen und stabilen Rankings.

  3. 3

    Kontextlinks ergänzen medium

    Setze pro Zielseite 3–5 neue Kontextlinks mit klaren Ankern aus passenden Absätzen.

  4. 4

    Impact messen medium

    Tracke relative Impressionen und CTR je Segment für 14–28 Tage nach dem Rollout.

Best Practices

  1. 1

    Links nach Opportunity setzen +10–20% Impressions

    Verlinke in Themenclustern auf Seiten mit hohem Potenzial. Priorisiere Seiten mit vielen Impressionen und niedriger CTR.

  2. 2

    Ankertext konkret machen +0,5–2 Punkte CTR

    Nutze klare, beschreibende Anker. Vermeide „hier“ und „mehr“.

  3. 3

    Wichtige Seiten in 2–3 Klicks erreichen - Crawl-Budget

    Baue Hubs und verlinke von starken Seiten auf Money- und Support-Seiten. Prüfe Klicktiefe und interne Linkpfade.

  4. 4

    Links pro Template begrenzen - Rauschen senken

    Reduziere Boilerplate-Links in Footer und Sidebars. Mehr Kontextlinks im Main Content bringen meist mehr.

Häufige Fehler

  • Nur auf Wortzahl schauen

    Du verpasst, dass Intent, Templates und interne Autorität oft stärker wirken als Länge.

  • Sitewide Links aufblasen

    Zu viele wiederholte Links verwässern Signale und machen Ankertexte beliebig.

  • Orphan Pages ignorieren

    Seiten ohne interne Links bekommen oft weniger Crawls und bleiben unsichtbar.

Was funktioniert

  • + Bessere Auffindbarkeit und Crawling
  • + Stärkere Themen-Signale durch Ankertexte
  • + Verteilung interner Autorität auf wichtige URLs

Was nicht funktioniert

  • - Effekt variiert je nach Seitentyp und Intent
  • - Zu viele Links senken Fokus und Klarheit
  • - Template-Links können Messung verzerren

Expertentipp

Segmentiere nicht nur nach Wortzahl. Trenne auch nach Template, Intent und Link-Position (Navigation vs. Content). Dann siehst du, wo interne Links wirklich ziehen und wo du nur Rauschen erhöhst.

Häufig gestellte Fragen

Soll ich kurze Seiten verlängern, statt intern zu verlinken?
Nicht pauschal. Prüfe erst, ob die Seite den Suchintent trifft und genug interne Pfade hat.
Wie viele interne Links braucht eine Seite?
So viele wie sinnvoll im Kontext. Starte mit 3–10 relevanten Kontextlinks und messe die Änderung.
Zählen Navigation und Footer genauso wie Kontextlinks?
Sie helfen bei der Auffindbarkeit. Kontextlinks im Content geben meist klarere Relevanzsignale.
Was ist die beste Quelle für interne Links?
Seiten mit stabilen Rankings und vielen externen Links sind oft gute „Sender“. Verlinke von dort gezielt in das Cluster.
Woran sehe ich, ob interne Links wirken?
Achte auf relative Impressionen, Crawl-Frequenz und Ranking-Verteilung. Vergleiche vorher/nachher pro Segment.
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Methodik

Alle Daten stammen von echten Websites, die von SEOJuice erfasst werden. Wir verwenden den neuesten Snapshot pro Seite, sodass jede Seite einmal zählt. Wir filtern nach Seiten mit mindestens 10 Google Search Console Impressionen und gültigen Ranking-Positionen (1-100).

Die Daten werden wöchentlich aktualisiert. Korrelation bedeutet nicht Kausalität — diese Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge, keine garantierten Ergebnisse.

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