Steigern interne Links die Rankings?

Bestätigt Basierend auf 35,193 Datenpunkten

Was die Daten zeigen

Seiten mit 1–5 eingehenden internen Links erzielen die meisten Impressions. Zwischen dem besten und schlechtesten Bucket liegt eine Spanne von rund 53%.

Fazit: Baue wenige, starke interne Links pro Seite, statt wahllos viele.

So lesen Sie dieses Diagramm

Jeder Balken zeigt einen Bucket nach Anzahl eingehender interner Links. Die Höhe steht für relative Impressions. Der beste Bucket liegt bei 1–5 Links. Zwischen bestem und schlechtestem Bucket liegt rund 53% Abstand.

Hintergrund

Viele Teams bauen interne Links „so viele wie möglich“. Die Idee: mehr interne Links gleich bessere Rankings. Die Daten zeigen ein klares Muster. Ein kleiner, gezielter Grundstock an eingehenden internen Links (1–5) hängt mit den meisten Impressions zusammen. Ab da flacht der Effekt ab oder kippt je nach Setup.

Nächste Schritte

  1. 1

    Orphan Pages finden high

    Crawl die Site und liste Seiten ohne interne Eingangslinks auf.

  2. 2

    Top 50 Seiten priorisieren high

    Wähle Seiten nach Umsatz, Leads oder strategischem Thema und gib ihnen 1–5 starke Eingangslinks.

  3. 3

    Linkquellen definieren medium

    Nutze Hubs, Kategorien und Artikel mit konstantem Traffic als feste Linkgeber.

  4. 4

    Ankertexte prüfen medium

    Ersetze generische Anker durch kurze, themennahe Formulierungen.

Best Practices

  1. 1

    Gib jeder Zielseite 1–5 interne Eingangslinks

    Sorge für echte Zuflüsse von relevanten Seiten. Priorisiere Seiten mit Umsatz- oder Lead-Impact.

  2. 2

    Setze 1 Haupt-Ankertext + 1–2 Varianten

    Halte Ankertexte klar und nah am Thema. Vermeide Keyword-Stuffing und leere „hier klicken“-Links.

  3. 3

    Linke aus Seiten mit Traffic und Autorität

    Nimm Hub-Seiten, Top-Artikel und Kategorien als Quellen. Links von starken Seiten werden schneller gecrawlt und häufiger gesehen.

  4. 4

    Halte Klicktiefe bei ≤3 für wichtige Seiten

    Platziere Links so, dass die Zielseite schnell erreichbar bleibt. Weniger Tiefe hilft Crawl und Sichtbarkeit.

Häufige Fehler

  • Zu viele interne Links pro Seite

    Du verwässerst Aufmerksamkeit und Linksignale und machst die Seite unübersichtlich.

  • Interne Links ohne Kontext

    Links in Footer-Listen oder Tag-Wolken bringen oft wenig Relevanz und selten Klicks.

  • Orphan Pages

    Seiten ohne interne Eingangslinks werden schlechter gecrawlt und ranken seltener stabil.

Was funktioniert

  • + Besseres Crawling und schnellere Indexierung
  • + Klarere Themen-Signale pro Seite
  • + Mehr Impressions durch bessere interne Auffindbarkeit

Was nicht funktioniert

  • - Zu viele Links senken Fokus und Klickrate
  • - Pflegeaufwand bei großen Websites
  • - Falsche Verlinkung kann Kannibalisierung fördern

Expertentipp

Baue interne Links wie ein Mini-Cluster. Nimm eine Hub-Seite und verlinke 3–8 passende Unterseiten. Gib jeder Unterseite 1–5 Eingangslinks aus echten Kontexten. Miss danach Impressions und Ranking-Stabilität je URL, nicht nur auf Verzeichnisebene.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele interne Links braucht eine Seite mindestens?
Starte mit 1–5 eingehenden internen Links von passenden Seiten. Für sehr wichtige Seiten kann es mehr sein, aber nur mit gutem Kontext.
Sind interne Links stärker als Backlinks?
Nein. Aber interne Links steuern Crawl, Relevanz und interne Verteilung sehr direkt.
Zählt Navigation genauso wie Content-Links?
Navigation hilft bei Struktur und Crawl. Content-Links sind meist stärker für Thema und Kontext.
Sollte ich immer auf Money-Keywords verlinken?
Nein. Nutze natürliche Ankertexte und mische Varianten. Sonst wirkt es unnatürlich und hilft oft weniger.
Wie schnell sieht man Effekte?
Oft nach dem nächsten Crawl und Re-Index. Bei großen Sites kann es Wochen dauern, je nach Crawl-Budget.
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Methodik

Alle Daten stammen von echten Websites, die von SEOJuice erfasst werden. Wir verwenden den neuesten Snapshot pro Seite, sodass jede Seite einmal zählt. Wir filtern nach Seiten mit mindestens 10 Google Search Console Impressionen und gültigen Ranking-Positionen (1-100).

Die Daten werden wöchentlich aktualisiert. Korrelation bedeutet nicht Kausalität — diese Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge, keine garantierten Ergebnisse.

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