Schädigt JavaScript-Bloat die Rankings?

Widerlegt Basierend auf 8,321 Datenpunkten

Was die Daten zeigen

1000KB+ JavaScript korreliert in unseren Daten mit den meisten Impressionen. Die Spannweite liegt bei ca. 87%. Große Bundles sind oft ein Proxy für reichere Seiten, die mehr Keywords abdecken.

Fazit: Nicht die JS-Menge rankt, sondern was die Seite damit liefert und wie schnell sie nutzbar ist.

So lesen Sie dieses Diagramm

Das Balkendiagramm zeigt JS-Payload-Klassen auf der x-Achse und relative Impressionen auf der y-Achse. Der höchste Balken liegt bei 1000KB+ JS. Die Differenz zwischen niedrigster und höchster Klasse liegt bei rund 87%. Lies das als Korrelation, nicht als Beweis für Ursache.

Hintergrund

Viele SEOs sehen viel JavaScript und erwarten schlechtere Rankings. Der Gedanke: mehr JS heißt langsamer, schlechter crawlbar, schlechter bewertet. Unsere Daten zeigen das Gegenteil. Seiten mit 1000KB+ JS bekommen die meisten Impressionen. Der Effekt ist groß, aber er ist keine Freigabe für schlechte Performance.

Nächste Schritte

  1. 1

    Segmentiere nach JS-Klassen high

    Baue 4 Gruppen (z. B. <250KB, 250–500KB, 500–1000KB, 1000KB+) und vergleiche Impressionen und CWV.

  2. 2

    Prüfe Rendering pro Template high

    Teste 10 URLs je Template in der URL-Prüfung und vergleiche gerendertes DOM mit dem Soll.

  3. 3

    Räume Third-Party auf medium

    Entferne oder verzögere die 3 teuersten Skripte nach CPU-Zeit und Blocking.

  4. 4

    Führe Code-Splitting ein medium

    Splitte nach Route und halte das Initial-Bundle für SEO-Landingpages so klein wie möglich.

Best Practices

  1. 1

    JS nach Nutzen schneiden +20% weniger ungenutztes JS

    Miss ungenutztes JS pro Template. Entferne Libraries und Features ohne messbaren Beitrag zu Conversions.

  2. 2

    Render-Pfad schützen: LCP < 2,5s

    Lade Above-the-fold Content serverseitig oder als HTML-First. Schiebe nicht-kritisches JS nach hinten.

  3. 3

    Splitten nach Routen: -30% Initial-Bundle

    Nutze Code-Splitting für Seitenarten. Halte das Initial-Bundle klein und lade den Rest bei Bedarf.

  4. 4

    Indexierbarkeit prüfen: 100% wichtige Inhalte im gerenderten DOM

    Teste mit URL-Prüfung in der Search Console. Stelle sicher, dass Title, H1, Text und Links nach Render da sind.

Häufige Fehler

  • JS-Payload als Rankingfaktor behandeln

    Du optimierst KB statt LCP, INP und echte Nutzbarkeit.

  • Alles auf Client-Side Rendering setzen

    Du riskierst verzögerten Content, schwache interne Verlinkung und mehr Render-Friktion.

  • Third-Party-Skripte ungeprüft stapeln

    Du bezahlst mit mehr Blocking, schlechter INP und mehr Tracking-Fehlern.

Was funktioniert

  • + Mehr Features und Inhalte pro Seite möglich
  • + Oft mehr Templates und Keyword-Varianten
  • + Reichere interne Navigation und Filter

Was nicht funktioniert

  • - Höheres Risiko für schlechte Core Web Vitals
  • - Mehr Third-Party-Kosten und Fehlerquellen
  • - Mehr Aufwand für Rendering- und Crawl-Checks

Expertentipp

Nutze JS-Größe als Diagnose, nicht als Ziel. Wenn 1000KB+ Seiten gut ranken, prüfe zuerst: kommt der Hauptcontent ohne Interaktion, und bleiben LCP und INP stabil unter Last. Danach erst Bytes sparen.

Häufig gestellte Fragen

Heißt das, viel JavaScript ist gut für SEO?
Nein. Es heißt nur, dass große Bundles oft mit reicheren Seiten zusammenfallen, die mehr Keywords treffen.
Warum haben Seiten mit 1000KB+ JS mehr Impressionen?
Oft sind es große Sites, Apps oder Shops mit vielen Funktionen und vielen Landingpages. Das erhöht Keyword-Abdeckung und interne Verlinkung.
Wann kann JavaScript trotzdem schaden?
Wenn Inhalte spät erscheinen, Links erst nach Interaktion da sind oder Core Web Vitals kippen.
Was ist wichtiger als die JS-Größe?
LCP, INP, sauberes Rendering, indexierbarer Content und klare Informationsarchitektur.
Welche Tools helfen beim Check?
Search Console (URL-Prüfung), Lighthouse, WebPageTest und DevTools Coverage.
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Methodik

Alle Daten stammen von echten Websites, die von SEOJuice erfasst werden. Wir verwenden den neuesten Snapshot pro Seite, sodass jede Seite einmal zählt. Wir filtern nach Seiten mit mindestens 10 Google Search Console Impressionen und gültigen Ranking-Positionen (1-100).

Die Daten werden wöchentlich aktualisiert. Korrelation bedeutet nicht Kausalität — diese Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge, keine garantierten Ergebnisse.

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