Schaden zu viele ausgehende externe Links dem Ranking?

Widerlegt Basierend auf 35,193 Datenpunkten

Was die Daten zeigen

Seiten mit 50+ externen Links bekommen die meisten Impressions. Die Spreizung liegt bei rund 94%. Viele ausgehende Links schaden nicht. Sie stehen oft für vollständige, gut belegte Inhalte.

Fazit: Viele passende externe Links sind kein Ranking-Problem, sondern oft ein Qualitäts-Signal.

So lesen Sie dieses Diagramm

Die Balken zeigen Link-Buckets nach Anzahl externer Links. Vergleiche die relative Höhe der Balken für Impressions. Der 50+-Bucket liegt vorn, trotz großer Streuung von rund 94%. Das spricht gegen einen „Too many links“-Malus.

Hintergrund

Viele SEOs fürchten, dass zu viele externe Links „Linkkraft abgeben“ und Rankings drücken. Unsere Daten aus Millionen Seiten zeigen das Gegenteil. In der Auswertung schneiden Seiten mit 50+ externen Links bei Impressions am besten ab.

Nächste Schritte

  1. 1

    Externe Links auditieren high

    Exportiere alle externen Links pro URL und entferne irrelevante Ziele.

  2. 2

    Link-Checks automatisieren high

    Lass wöchentlich 4xx/5xx und Redirect-Ketten prüfen und fixen.

  3. 3

    Rel-Attribute nachziehen medium

    Markiere Affiliate und Ads mit rel=sponsored und unsichere Ziele mit rel=nofollow.

  4. 4

    Impact messen medium

    Vergleiche Impressions und CTR vor/nach dem Quellen-Ausbau auf Seitenebene.

Best Practices

  1. 1

    Verlinke nur passende Quellen (≥90% thematisch passend)

    Jeder externe Link muss die Aussage stützen. Streiche alles, was nur „nice to have“ ist.

  2. 2

    Pflege Link-Hygiene (0 kaputte externe Links)

    Prüfe externe Links regelmäßig. Fixe 404/302-Ketten sofort.

  3. 3

    Nutze klare Anchors (≥80% beschreibend)

    Schreibe Anchors, die Ziel und Nutzen nennen. Vermeide „hier klicken“.

  4. 4

    Kennzeichne bezahlte Links korrekt (100% rel=sponsored)

    Setze rel=sponsored bei Ads, Affiliate und Deals. Nutze rel=nofollow, wenn du nicht bürgen willst.

Häufige Fehler

  • Irrelevante Link-Listen

    Das verwässert das Thema und senkt die Nutzbarkeit.

  • Kaputte Quellenlinks

    Das kostet Vertrauen und kann die Qualitätssignale drücken.

  • Unmarkierte Affiliate- oder Deal-Links

    Das bringt Compliance-Risiken und kann Richtlinien-Probleme auslösen.

Was funktioniert

  • + Mehr Vertrauen durch belegte Aussagen
  • + Besseres Themenbild durch Quellen und Studien
  • + Höhere Chance auf gute Impressions bei „Guide“-Content

Was nicht funktioniert

  • - Mehr Pflegeaufwand durch Link-Rot
  • - Mehr Ablenkung, wenn Links schlecht platziert sind
  • - Risiko durch zweifelhafte Ziele oder Malware-Seiten

Expertentipp

Baue Quellenlinks dort ein, wo sie eine Aussage beweisen. Nutze 1–3 starke Quellen pro Kernpunkt. Sammle Studien in einem eigenen Abschnitt und halte ihn aktuell.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es eine harte Grenze für externe Links pro Seite?
Nein. Entscheidend ist Relevanz und Nutzerwert, nicht die Zahl.
Muss ich bei vielen externen Links rel=nofollow setzen?
Nein. Setze nofollow nur, wenn du der Seite nicht vertraust oder nicht dafür stehen willst.
„Verliere“ ich Rankings, wenn ich viele Quellen verlinke?
Unsere Daten zeigen keinen Negativtrend. Gute Quellenlinks passen oft zu starken Impressions.
Zählen Links in Footer oder Sidebar genauso?
Sie zählen als Links, wirken aber oft schwächer als Links im Hauptinhalt. Priorisiere kontextuelle Links.
Soll ich externe Links in einem neuen Tab öffnen?
Das ist kein SEO-Signal. Entscheide nach UX, nicht nach Ranking-Mythen.
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Methodik

Alle Daten stammen von echten Websites, die von SEOJuice erfasst werden. Wir verwenden den neuesten Snapshot pro Seite, sodass jede Seite einmal zählt. Wir filtern nach Seiten mit mindestens 10 Google Search Console Impressionen und gültigen Ranking-Positionen (1-100).

Die Daten werden wöchentlich aktualisiert. Korrelation bedeutet nicht Kausalität — diese Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge, keine garantierten Ergebnisse.

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