Schaden mehr Bilder dem Ranking?

Widerlegt Basierend auf 35,193 Datenpunkten

Was die Daten zeigen

Seiten mit 21–50 Bildern erzielen die meisten Impressions. Mehr Bilder hängen eher mit reicheren Inhalten und mehr Sichtbarkeit zusammen, nicht mit weniger.

Fazit: Mehr Bilder sind kein Ranking-Killer, solange Performance und Bild-SEO stimmen.

So lesen Sie dieses Diagramm

Jeder Balken zeigt die relativen Impressions pro Bild-Bucket. Der höchste Balken liegt bei 21–50 Bildern. Die Spannweite zwischen den Buckets liegt bei etwa 80%. Lies das als Zusammenhang, nicht als Beweis für Ursache.

Hintergrund

Viele Teams kürzen Bilder aus Angst vor schlechteren Rankings. Die Sorge: mehr Gewicht, mehr Ladezeit, weniger SEO. Unsere Daten aus Millionen Seiten zeigen das Gegenteil. In unserem Sample liefern 21–50 Bilder die meisten Impressions. Die Unterschiede zwischen Buckets liegen bei rund 80%.

Nächste Schritte

  1. 1

    Audit: Bildanzahl vs. Impressions high

    Baue Buckets (0–5, 6–20, 21–50, 51+) und vergleiche relative Impressions.

  2. 2

    Top-Templates: Largest Images fixen high

    Finde die größten Above-the-fold-Bilder und senke Bytes mit WebP/AVIF und srcset.

  3. 3

    Lazy Loading sauber setzen medium

    Lazy nur unter dem Fold. Prüfe, dass das Hero-Bild nicht lazy lädt.

  4. 4

    Alt-Text und Captions standardisieren medium

    Gib Redakteuren klare Regeln für Alt-Text, Dateinamen und Bildunterschriften.

Best Practices

  1. 1

    Komprimiere Bilder auf <100–200 KB

    Nutze moderne Formate wie WebP oder AVIF. Ziel: gute Qualität bei wenig Bytes.

  2. 2

    Skaliere auf echte Anzeigegröße

    Liefere passende Breiten per srcset. Vermeide 2000px-Dateien für 400px-Slots.

  3. 3

    Setze Lazy Loading für Bilder unter dem Fold

    Lade Above-the-fold-Bilder sofort. Alles darunter lazy, um LCP und INP zu schützen.

  4. 4

    Schreibe Alt-Text mit 5–12 Wörtern

    Beschreibe Motiv und Kontext. Stopfe keine Keywords, sondern triff die Nutzerfrage.

Häufige Fehler

  • Nur Bilder streichen, statt sie schneller zu machen

    Du verlierst Inhaltstiefe und Nutzersignale, ohne das echte Problem zu lösen.

  • Hero-Image zu groß laden

    Ein schweres Above-the-fold-Bild drückt LCP und kostet Impressions.

  • Gleiche Alt-Texte auf vielen Bildern

    Das wirkt redundant und hilft weder Relevanz noch Bildsuche.

Was funktioniert

  • + Mehr Kontext und Verständlichkeit pro Abschnitt
  • + Bessere interne Verlinkung über Bild-Module und Captions
  • + Mehr Chancen auf Sichtbarkeit in Bild- und Universal-Search

Was nicht funktioniert

  • - Mehr Risiko für langsamen LCP durch große Hero-Bilder
  • - Mehr Pflegeaufwand für Assets und Rechte
  • - Mehr Crawl- und Render-Kosten bei schlechten Setups

Expertentipp

Miss nicht nur Core Web Vitals. Miss auch „Bytes Above the Fold“ pro Template. Wenn du dort unter Kontrolle bist, kannst du Bilddichte erhöhen, ohne SEO zu verlieren.

Häufig gestellte Fragen

Heißt das, ich soll mehr Bilder hinzufügen?
Nur wenn sie den Inhalt besser machen. Ein gutes Bild ersetzt oft lange Erklärungen.
Wie viele Bilder sind „optimal“?
In den Daten liegt 21–50 vorn. Entscheidend sind aber Intent, Layout und Performance.
Was ist mit Core Web Vitals?
Mehr Bilder sind ok, wenn LCP, INP und CLS stabil bleiben. Optimiere zuerst die großen Above-the-fold-Assets.
Zählen Icons, SVGs und Hintergrundbilder mit?
Für Ladezeit ja, für Bild-SEO weniger. Tracke beides getrennt in deinem Audit.
Hilft das auch für die Bildersuche?
Ja, wenn Alt-Text, Dateinamen und Kontext sauber sind. Strukturierte Daten können zusätzlich helfen.
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Methodik

Alle Daten stammen von echten Websites, die von SEOJuice erfasst werden. Wir verwenden den neuesten Snapshot pro Seite, sodass jede Seite einmal zählt. Wir filtern nach Seiten mit mindestens 10 Google Search Console Impressionen und gültigen Ranking-Positionen (1-100).

Die Daten werden wöchentlich aktualisiert. Korrelation bedeutet nicht Kausalität — diese Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge, keine garantierten Ergebnisse.

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