Ranken Seiten, die tief in der Seitenstruktur liegen, schlechter?

Kommt darauf an

Was die Daten zeigen

Unsere Daten reichen nicht für ein klares Urteil, ob Seitentiefe die Impressions spürbar drückt.

Fazit: Seitentiefe allein erklärt Impressions nicht zuverlässig.

So lesen Sie dieses Diagramm

Jeder Balken zeigt die relativen Impressions je Klicktiefe ab Startseite. Vergleiche die Balkenhöhen, um Trends zu sehen. In unseren Daten ist das Muster nicht stabil genug für eine klare Aussage.

Hintergrund

Viele SEOs sagen: Je tiefer eine Seite liegt, desto schlechter rankt sie. Die Logik klingt sauber, weil interne Links und Crawl-Budget eine Rolle spielen. In unseren Daten sehen wir aber kein starkes, stabiles Muster zwischen Seitentiefe und Impressions. Der Effekt kann je nach Website, Template und interner Verlinkung stark schwanken.

Nächste Schritte

  1. 1

    Top-URLs nach Impressions clustern high

    Sortiere in der GSC nach Impressions und prüfe die Klicktiefe der Top 100–500 URLs.

  2. 2

    3–5 Hub-Seiten für Top-Themen bauen high

    Verlinke von jedem Hub auf die wichtigsten Unterseiten und zurück.

  3. 3

    Interne Links in Templates ergänzen medium

    Füg „Ähnliche Inhalte“ oder „Beliebte Seiten“ mit festen Regeln pro Kategorie hinzu.

  4. 4

    Vorher/Nachher in GSC messen medium

    Vergleiche 28 Tage vor und nach dem Change für Impressions, CTR und Position.

Best Practices

  1. 1

    Wichtige Seiten näher ziehen (≤3 Klicks)

    Gib Money-Pages direkte Pfade aus Navigation, Hubs oder Kategorie-Seiten. Prüfe danach Impressions und Crawls in der GSC.

  2. 2

    Interne Links aufbauen (5–20 pro Zielseite)

    Setz Links aus thematisch nahen Seiten mit klaren Anchors. Miss die Änderung über Impressions und durchschnittliche Position.

  3. 3

    Hub-Seiten erstellen (1 Hub pro Topic-Cluster)

    Bündle Unterseiten auf einer starken Übersichtsseite. Das senkt Klicktiefe ohne Inhalte zu löschen.

  4. 4

    Indexierung prüfen (≥95% gültig in GSC)

    Finde Seiten, die entdeckt, aber nicht indexiert sind. Fixe Noindex, Canonicals, interne Link-Lücken und dünne Inhalte.

Häufige Fehler

  • Seitentiefe als Ranking-Regel behandeln

    Du verschiebst Seiten, obwohl Content, Intent oder Links der echte Hebel sind.

  • Navigation mit zu vielen Ebenen bauen

    Wichtige Seiten bekommen weniger interne Links und werden seltener gecrawlt.

  • Tiefe Seiten ohne starke Hubs lassen

    Google findet sie, aber sie bekommen zu wenig Kontext und interne Signale.

Was funktioniert

  • + Flachere Struktur macht wichtige Seiten leichter auffindbar.
  • + Mehr interne Links kommen oft automatisch über Navigation und Hubs.
  • + Crawling wird meist stabiler bei großen Sites.

Was nicht funktioniert

  • - Umbauten können interne Link-Signale kurzfristig stören.
  • - Zu flache Strukturen können Themen vermischen und Relevanz senken.
  • - Tiefe ist schwer vergleichbar zwischen Sites mit verschiedenen Templates.

Expertentipp

Miss Tiefe nicht nur von der Startseite. Miss auch Tiefe von starken Hubs. Eine Seite kann „tief“ sein und trotzdem viele interne Links aus dem Cluster haben.

Häufig gestellte Fragen

Was meint „Seitentiefe“ genau?
Meist die Anzahl Klicks von der Startseite bis zur URL. Tools zählen oft den kürzesten Pfad.
Heißt „tief“ automatisch weniger Rankings?
Nein. Content-Qualität, interne Links und externe Links können Tiefe ausgleichen.
Welche Tiefe ist ein guter Richtwert?
Für wichtige Seiten oft ≤3 Klicks. Für Longtail-Content sind 4–6 Klicks oft ok.
Was ist wichtiger als die Tiefe?
Interne Linkstärke, passende Anchor-Texte und saubere Indexierung. Auch Template-Links zählen stark.
Wie prüfe ich das schnell?
Crawl die Site und mappe Tiefe gegen GSC-Impressions pro URL-Gruppe. Achte auf Ausreißer und Template-Effekte.
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Methodik

Alle Daten stammen von echten Websites, die von SEOJuice erfasst werden. Wir verwenden den neuesten Snapshot pro Seite, sodass jede Seite einmal zählt. Wir filtern nach Seiten mit mindestens 10 Google Search Console Impressionen und gültigen Ranking-Positionen (1-100).

Die Daten werden wöchentlich aktualisiert. Korrelation bedeutet nicht Kausalität — diese Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge, keine garantierten Ergebnisse.

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