Beeinflusst Lesbarkeit die Rankings?

Bestätigt Basierend auf 17,569 Datenpunkten

Was die Daten zeigen

Seiten mit mittlerer Lesbarkeit (Score 40–60) bekommen die meisten Impressionen. Die Streuung liegt bei rund 96%. Lesbarkeit korreliert klar mit Suchsichtbarkeit.

Fazit: Ziele auf Lesbarkeit 40–60, wenn du mehr Impressionen willst.

So lesen Sie dieses Diagramm

Jede Säule steht für eine Lesbarkeits-Spanne. Die Höhe zeigt die relativen Impressionen. Der Peak liegt im Bereich 40–60. Der Unterschied zwischen den Spannen beträgt rund 96%, also ist der Zusammenhang deutlich.

Hintergrund

Viele SEOs sehen Lesbarkeit als reines UX-Thema. Andere glauben, Google liest nur Keywords und Links. Unsere Daten aus Millionen Seiten zeigen ein klares Muster. Die meisten Impressionen fallen auf Inhalte mit mittlerer Lesbarkeit (40–60). Sehr einfache oder sehr schwere Texte verlieren sichtbar Reichweite.

Nächste Schritte

  1. 1

    Content nach Lesbarkeit clustern (0–39 / 40–60 / 61+) high

    Markiere URLs mit hohem Traffic-Potenzial außerhalb 40–60.

  2. 2

    Top-20 URLs umschreiben, ohne Umfang zu kürzen high

    Kürze Sätze, brich Listen auf, füge klare H2s ein.

  3. 3

    Templates prüfen: Intro, TL;DR, Absätze medium

    Baue ein kurzes Intro und schnelle Orientierung am Seitenanfang ein.

  4. 4

    Vorher/Nachher messen: Impressionen, CTR, Position medium

    Vergleiche 28 Tage vor und nach Index-Update pro URL.

Best Practices

  1. 1

    Ziele auf Score 40–60

    Halte Sätze kurz und direkt. Prüfe den Score pro Template und Content-Typ.

  2. 2

    Schreibe Absätze mit 2–4 Sätzen

    Setze einen Gedanken pro Absatz. Das senkt Absprünge und hilft beim Scannen.

  3. 3

    Nutze klare Zwischenüberschriften alle 150–300 Wörter

    Formuliere H2s als Fragen oder Aufgaben. Das macht Inhalte schneller erfassbar.

  4. 4

    Ersetze Fachwörter oder erkläre sie sofort

    Behalte nötige Begriffe. Gib eine kurze Erklärung im selben Satz.

Häufige Fehler

  • Alles vereinfachen bis es banal wirkt

    Du verlierst Tiefe und wirkst unpassend für Suchintention mit hoher Expertise.

  • Zu lange Sätze und Schachteln

    Leser steigen aus, bevor sie den Kern sehen.

  • Lesbarkeit nur auf Blogposts prüfen

    Money Pages bleiben schwer lesbar und verschenken Impressionen.

Was funktioniert

  • + Mehr Impressionen durch bessere Verständlichkeit
  • + Bessere CTR durch klarere Snippet-Erwartung
  • + Weniger Missverständnisse bei der Suchintention

Was nicht funktioniert

  • - Zu viel Vereinfachung kann Expertise-Signale schwächen
  • - Umformulieren kostet Zeit bei großen Content-Beständen
  • - Scores sind je Sprache und Tool nur grobe Näherung

Expertentipp

Optimiere zuerst den „Einstieg“. Die ersten 120–200 Wörter entscheiden, ob Nutzer bleiben. Setze dort eine klare Antwort, dann Details. So hältst du Lesbarkeit hoch, ohne Substanz zu verlieren.

Häufig gestellte Fragen

Heißt das, Lesbarkeit ist ein direkter Rankingfaktor?
Wir sehen eine starke Korrelation mit Impressionen. Ob direkt oder indirekt: Der Effekt ist messbar.
Warum schneiden Scores über 60 schlechter ab?
Sehr simple Texte passen oft schlechter zu komplexen Queries. Sie decken weniger Subthemen und Begriffe ab.
Gilt das für B2B und Fachthemen auch?
Ja, aber „lesbar“ heißt nicht „oberflächlich“. Erkläre Fachliches klar, ohne es zu streichen.
Welche Seiten sollte ich zuerst anpassen?
Seiten mit vielen Impressionen und niedriger CTR. Danach Seiten, die knapp an Seite 1 ranken.
Wie schnell sieht man Effekte?
Oft nach dem nächsten Crawling und Re-Indexing. Bei großen Sites eher in 2–6 Wochen.
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Methodik

Alle Daten stammen von echten Websites, die von SEOJuice erfasst werden. Wir verwenden den neuesten Snapshot pro Seite, sodass jede Seite einmal zählt. Wir filtern nach Seiten mit mindestens 10 Google Search Console Impressionen und gültigen Ranking-Positionen (1-100).

Die Daten werden wöchentlich aktualisiert. Korrelation bedeutet nicht Kausalität — diese Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge, keine garantierten Ergebnisse.

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