Beeinflusst der CWV-Performance-Score die Rankings?

Bestätigt Basierend auf 35,193 Datenpunkten

Was die Daten zeigen

Core Web Vitals wirken auf Sichtbarkeit. Aber der Zusammenhang ist nicht linear. Seiten mit Score 20–40 holen die meisten Impressions. Der Abstand zwischen den Gruppen liegt bei rund 56%. Content-starke Seiten ranken oft trotz schwächerem Score.

Fazit: Optimiere Core Web Vitals, aber jage keinen Score, wenn Inhalt und Intent stimmen.

So lesen Sie dieses Diagramm

Jeder Balken zeigt die relative Impression-Zahl je Score-Gruppe. Die Gruppe 20–40 liegt am höchsten. Der Abstand zwischen den Gruppen beträgt rund 56%. Das spricht für einen CWV-Effekt, aber gegen eine simple „je höher, desto besser“-Regel.

Hintergrund

Viele SEOs sehen den CWV-Score als direkten Ranking-Hebel. Die Erwartung ist klar: höherer Score gleich mehr Impressions. Unsere Daten aus Millionen von Seiten und 35.000+ ausgewerteten URLs zeigen ein anderes Bild. CWV zählt, aber Content und Intent drücken oft stärker. Deshalb gewinnen auch Seiten mit 20–40 Score viel Sichtbarkeit.

Nächste Schritte

  1. 1

    Segmentiere nach Template und CWV-Felddaten high

    Baue eine Liste: Template, LCP/INP/CLS, Impressions, Position.

  2. 2

    Fixe die Top-Templates mit schlechtem LCP oder INP high

    Starte mit Seiten, die viele Impressions haben und knapp nicht in den Grenzwerten liegen.

  3. 3

    Schneide Drittanbieter konsequent zurück medium

    Entferne, verzögere oder ersetze Skripte, die Long Tasks und Layout-Shifts erzeugen.

  4. 4

    Monitor nach Release in Search Console und Logs low

    Prüfe CWV, Crawling, Rankings und Impressions je Template über 14–28 Tage.

Best Practices

  1. 1

    Fixe LCP auf < 2,5 s

    Optimiere Hero-Bild, Server-TTFB und Critical CSS. Miss in Felddaten, nicht nur im Lab.

  2. 2

    Drücke INP auf < 200 ms

    Reduziere Long Tasks und schwere Drittanbieter-Skripte. Teile große Bundles auf.

  3. 3

    Halte CLS bei < 0,1

    Setze feste Größen für Bilder, Ads und Embeds. Lade Fonts stabil und ohne Layout-Sprünge.

  4. 4

    Priorisiere Seiten mit hoher Impression-Zahl

    Starte mit Templates, die viel Traffic tragen. Kleine CWV-Gewinne skalieren dort am besten.

Häufige Fehler

  • Nur den Performance-Score jagen

    Du verlierst Zeit, ohne Ranking- oder Umsatz-Effekt.

  • Content kürzen für bessere Werte

    Du verlierst Relevanz und deckst weniger Long-Tail ab.

  • Nur Desktop messen

    Du optimierst am Nutzer vorbei, weil Mobile oft schlechter ist.

Was funktioniert

  • + Bessere UX und oft bessere CTR.
  • + Mehr Stabilität bei Updates und Traffic-Spitzen.
  • + Weniger Absprünge auf Mobile.

Was nicht funktioniert

  • - Dev-Zeit und Release-Risiko.
  • - Score-Optimierung kann falsche Prioritäten setzen.
  • - Drittanbieter-Skripte bremsen, auch wenn du alles andere fixst.

Expertentipp

Nimm Seiten mit hoher Impression-Zahl und Position 4–15. Wenn diese Seiten CWV knapp verfehlen, lohnt sich der Fix am ehesten. Dort kann ein kleiner UX-Vorteil den Ausschlag geben.

Häufig gestellte Fragen

Ist der CWV-Performance-Score selbst ein Rankingfaktor?
Google nutzt Page Experience Signale. Der Score ist ein Proxy, kein direktes Ranking-Signal.
Warum haben Seiten mit Score 20–40 die meisten Impressions?
Das sind oft lange, starke Inhalte mit vielen Rankings. Mehr Inhalt kann Performance drücken, aber Sichtbarkeit bleibt hoch.
Welches Ziel ist sinnvoller als der Score?
Ziele auf die echten Core Web Vitals Grenzwerte für LCP, INP und CLS. Miss Felddaten pro Template.
Kann CWV ein gutes Ranking verbessern, ohne Content-Änderung?
Ja, vor allem bei knappen SERPs. Der Effekt ist meist klein, aber messbar bei ähnlicher Relevanz.
Was ist wichtiger: CWV oder Content?
Meist Content und Intent. CWV entscheidet eher als Tie-Breaker zwischen ähnlichen Ergebnissen.
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Methodik

Alle Daten stammen von echten Websites, die von SEOJuice erfasst werden. Wir verwenden den neuesten Snapshot pro Seite, sodass jede Seite einmal zählt. Wir filtern nach Seiten mit mindestens 10 Google Search Console Impressionen und gültigen Ranking-Positionen (1-100).

Die Daten werden wöchentlich aktualisiert. Korrelation bedeutet nicht Kausalität — diese Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge, keine garantierten Ergebnisse.

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