Guter Alt-Text ist präzise, spezifisch und kontextbezogen – kein Sammelbecken für Keywords oder KI-generierter Platzhalter ohne Mehrwert.
Die Qualität des Alt-Texts beschreibt, wie gut das Alt-Attribut eines Bildes das Bild für Screenreader wiedergibt und dabei zum tatsächlichen Thema der Seite passt. Das ist wichtig, weil schwacher Alt-Text zunächst die Barrierefreiheit beeinträchtigt und ein möglicher SEO-Vorteil durch Alt-Text zweitrangig, uneinheitlich und leicht zu überbewerten ist.
Qualität des Alt-Texts dreht sich um den Nutzen – nicht um Keyword-Dichte. Guter Alt-Text sagt Nutzern eines Screen Readers, was auf dem Bild wichtig ist, und passt zum Kontext der Seite; schlechter Alt-Text ist vage, vollgestopft, repetitiv oder wird hinzugefügt zu dekorativen Bildern, die stattdessen alt="" verwenden sollten.
Für SEO ist der Wert real, aber begrenzt. Google nutzt Bildkontext, den umgebenden Text, Dateinamen, strukturierte Daten und das Bild selbst. Alt-Text ist ein Signal. Aber nicht das Signal.
Der Standard ist einfach: Beschreibe das Bild so konkret wie nötig – und höre dann auf. Für ein Produktseiten-Bild ist „damen schwarze Leder-Ankle Boots mit seitlichem Reißverschluss“ hilfreich. „Boots“ ist zu dünn. „günstig schwarze Leder-Ankle Boots online beste Boots Sale“ ist Spam.
Die Länge ist weniger wichtig als die Klarheit. In der Praxis sind 60–125 Zeichen für die meisten kommerziellen Bilder ein solider Bereich, aber es gibt keinen magischen Cut-off in der Google-Suche. In Googles Dokumentation heißt es, dass Alt-Text prägnant und informativ sein soll. Das ist die Messlatte.
Die Einschränkung: Alt-Text allein bewegt bei wettbewerbsstarken Suchanfragen selten die Rankings. Wenn eine Seite schwache interne Verlinkungen, dünnen Content und schlechte Backlinks hat, wird das Umschreiben von 5.000 Alt-Attributen sie nicht retten.
Nutze Screaming Frog, um Bild-URLs, Alt-Text und Bildgrößen-Daten zu exportieren. Prüfe in Google Search Console die Performance der Bildersuche nach Seite und Suchanfrage. Nutze in Ahrefs oder Semrush ein Mapping der Seiten, die bereits Sichtbarkeit in der Bildersuche erzielen, und priorisiere dann die relevanten Templates: PDPs (Produktdetailseiten), Kategorieseiten und stark frequentierte redaktionelle Seiten.
Achte auf vier typische Fehlerbilder:
Wenn du KI nutzt, um Alt-Text zu entwerfen, teste und prüfe (QA) ihn konsequent. Vision-Modelle identifizieren Produkte, Diagramme und UI-Zustände noch immer häufig falsch. Ein manueller Stichprobenumfang von 5–10 % pro Batch ist das Minimum. Mehr, wenn die Website medizinische, juristische oder Enterprise-E-Commerce-Inhalte hat.
John Mueller hat wiederholt gesagt, dass Alt-Text Google hilft, Bilder zu verstehen, aber er sollte in erster Linie Nutzer unterstützen. Das ist die richtige Einordnung. Schreibe zuerst für Barrierefreiheit. Den SEO-Gewinn nimmst du dabei mit.
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